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Jahresübersicht

Neumond 2026

Neumond ist die dunkelste Phase des Mondzyklus. Für Sternenhimmel und Deep-Sky-Beobachtung ist diese Zeit oft besonders interessant, weil wenig Mondlicht den Himmel aufhellt.

Die Milchstraße über dem leuchtenden Erdhorizont, fotografiert von der Internationalen Raumstation.
NASA / International Space Station Neumond heißt: weniger Mondlicht, dunklerer Himmel. Dieses ISS-Panorama zeigt, warum Neumondnächte für Sterne und Milchstraße besonders wertvoll sind.
Termine

Alle Neumonde 2026

Januar

So., 18. Jan. 2026
Steinbock · Dunkle Winternacht

Februar

Di., 17. Feb. 2026
Wassermann · Sterne besonders klar

März

Mi., 18. März 2026
Fische · Frühlingsanfang nahe

April

Fr., 17. April 2026
Widder · Ideal für Galaxienbeobachtung

Mai

Sa., 16. Mai 2026
Stier · Milchstraße hoch am Himmel

Juni

Mo., 15. Juni 2026
Zwillinge · Sommernacht ohne Mondlicht

Juli

Di., 14. Juli 2026
Krebs · Milchstraße im Zenit

August

Do., 13. Aug. 2026
Löwe · Perseids-Nachlese

September

Fr., 11. Sep. 2026
Jungfrau · Herbst-Neumondnacht

Oktober

So., 11. Okt. 2026
Waage · Vor dem Supermond

November

Mo., 9. Nov. 2026
Skorpion · Längere Nächte

Dezember

Mi., 9. Dez. 2026
Schütze · Längste Nächte des Jahres

Die Termine basieren auf astronomischen Berechnungen. Lokale Bedingungen können die Sichtbarkeit beeinflussen.

Hintergrund

Was bedeutet Neumond?

Neumond ist der Moment, in dem der Mond zwischen Erde und Sonne steht — seine beleuchtete Seite zeigt von uns weg. Der Mond selbst ist unsichtbar. Für Astronomen und Sterngucker ist das aber kein Nachteil: Ohne den hellen Vollmond wird der Himmel merklich dunkler, und Objekte die sonst im Mondlicht verschwinden werden sichtbar.

Sternenhimmel und Milchstraße

In Neumondnächten ist die Milchstraße in klaren Nächten mit bloßem Auge erkennbar — vorausgesetzt, man ist weit genug von Lichtverschmutzung entfernt. Die besten Bedingungen gibt es von Mai bis September.

Beobachtungsfenster

Neumond bedeutet: kein Mondlicht in der Nacht. Das Fenster für Dunkelbeobachtung öffnet sich von einigen Tagen vor bis einige Tage nach Neumond. Am Neumond-Tag selbst ist die Nacht am dunkelsten.

Neumond und Mondkalender

Neumond markiert den Beginn eines neuen Mondzyklus (Lunation). Der nächste Vollmond folgt etwa 14–15 Tage später. Im Mondkalender ist Neumond der Ausgangspunkt für alle anderen Phasen-Termine des Monats.

Tipps

Neumondnächte nutzen

Neumondnächte eignen sich nicht zur Mondbeobachtung — dafür sind sie ideal für alles, was sonst im Mondlicht untergeht. Mit einem einfachen Fernglas oder Teleskop werden Sternhaufen, Nebel und andere Galaxien in klaren Neumondnächten deutlich sichtbarer.

FAQ

Häufige Fragen zum Neumond 2026

Wann ist der nächste Neumond 2026?

Den jeweils nächsten Neumond zeigt die Mondphase heute-Seite mit tagesaktuellem Datum und Mondphase. Im Mondkalender kann nach Neumond gefiltert werden.

Kann man den Mond bei Neumond sehen?

Nein. Bei Neumond steht der Mond zwischen Erde und Sonne — seine beleuchtete Seite zeigt von uns weg. Er ist daher am Nachthimmel nicht sichtbar. Kurz nach Neumond erscheint eine schmale zunehmende Sichel am Westhorizont nach Sonnenuntergang.

Warum ist Neumond gut für Sternbeobachtung?

Ohne Mondlicht wird der Himmelshintergrund deutlich dunkler. Schwache Objekte wie Nebel, Galaxien und die Milchstraße sind besser sichtbar. Vollmondlicht kann bis zu 400.000 Sterne unsichtbar machen, die bei Neumond erkennbar wären.

Wie lange dauert Neumond?

Neumond ist astronomisch gesehen ein exakter Zeitpunkt, kein Zeitraum. Praktisch spricht man von einer Neumondnacht, wenn der Mond weniger als 10 % beleuchtet ist — das sind etwa 1–2 Tage um den genauen Neumondtermin herum.